Andrea Gerhard & Lars Becker

Klappe Auf! vom 03.10.2014 – Andrea Gerhard im Gespräch mit Lars Becker

In der achten und letzten Ausgabe der Talkreihe „Klappe Auf!“ auf dem Hamburger Filmfest spricht Schauspielerin und Gründerin Andrea Gerhard mit dem Regisseur Lars Becker über seinen Film „Nachtschicht: Wir sind alle keine Engel“ und über den Beruf des Regisseurs.

Lars Becker ist ein fleißiger Regisseur: zwei bis drei Filme im Jahr, mittlerweile 30 Filme insgesamt. Neben Regie führen, schreibt er die Drehbücher für seine Filme häufig selber, bevorzugt über politische Themen. Personen und Milieus, die „nicht unter einem Hut stecken“ miteinander zu verbinden, und andere Milieus zu zeigen, das war die Grundidee für seinen Film „Nachtschicht: Wir sind alle keine Engel“.
Durch seine langjährige Erfahrung als Regisseur weiß er, wie sich das Berufsbild im Laufe der Zeit verändert hat. Die Arbeitsweisen, so sagt er, sind dieselben wie vor 20 Jahren. Die Aufmerksamkeit des Zuschauers erlangen und erhalten, das sei es, worauf heutzutage verstärkt geachtet werden müsse.

Und darum geht es im Film:

Radio-Moderatorin Milla (Katrin Bauernfeind) teilt in ihrer neuen „Trennungs-Show“ der Zuhörerin Sharronda (Alina Levshin) live mit, dass ihr Freund Mufti die Beziehung mit ihr beenden und den Kontakt abbrechen möchte. Daraufhin brennen der verlassenen Sharronda die Sicherungen durch und sie nimmt ihre Ex-Chefin Wilma (Chiara Schoras) eines Blumenladens als Geisel. Als wäre das noch nicht genug, droht sie noch damit, sich selber umzubringen. Die Psychologin Lisa Brenner (Barbara Auer) will die Situation entschärfen und betritt getarnt mit dem Lösegeld den Blumenladen. Lisa erfährt von Sharrondas rechtsradikalen Brüdern und nun stellt sich ihr die Frage, ob ihr Ex-Freund Mufti vielleicht gezwungen wurde, sich von ihr zu trennen.

Kommentare