Marek Erhardt & Sherry Hormann

Marek Erhardt im Gespräch mit Sherry Hormann

„Klappe Auf!“ die Talkreihe des BFFS vom 30.09.2014

Marek Erhardt spricht mit der Regisseurin Sherry Hormann über ihren Film „Spreewaldkrimi: Die Tote im Weiher“. Er befragt sie unter anderem über ihren Werdegang als Regisseurin, ihre Zusammenarbeit mit Schauspielern und ihre Ratschläge an den Nachwuchs.

Geboren wurde Sherry Hormann in Kingston, im Norden New Yorks. Auf die Frage ob es schon immer ihr Wunsch war Filme zu machen, antwortet sie entschlossen „nö“. Sie erzählt, dass es lange Zeit ihr Traum gewesen ist Konzertpianistin zu werden. Diesen Weg brach sie aber radikal ab. Daraufhin entdeckte sie die Hochschule für Fernsehen und Film in München, an der sie dann auch studierte. Obwohl sie diesen Schritt nie bereute, hat sie immer noch Angst davor als Regisseurin zu versagen. Es sei keine Seltenheit, dass Schauspieler ihre erste Rolle in einer ihrer Produktionen hatten. Dies liegt vor allem daran, da sie das Entdecken von Schauspielern liebt und diesbezüglich wie ein „Trüffelschwein“ sei. Ihr Ratschlag an Schauspieler lautet: „Einfach nur sein, das kann ich nur jedem Schauspieler empfehlen.“

Und darum geht es in Ihrem Film:

Carola Kubitz, eine junge Frau (Anna Maria Mühe), ertrinkt nachts in einem Weiher im Spreewald. Scheinbar ein Selbstmord. Fünf Jahre zuvor verlor sie in einem selbstverschuldeten Autounfall ihre neun Monate alte Tochter. Seitdem befand sich die Frau in psychologischer Behandlung, da sie an einer schweren Schuldpsychose litt. Die Obduktion des Leichnams wies jedoch andere Spuren auf. Die offenen Fragen lassen Kommissar Krüger (Christian Redl) nicht mehr los. Er gerät bei seinen Ermittlungen an eine Psychotherapeutin, die aber schweigt. Schnell wird deutlich, je tiefer Kommissar Krüger in den Fall eintaucht, umso mehr muss er seiner eigenen Vergangenheit ins Auge blicken.

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