Christian Zübert & Esther Roling

Esther Rohling im Gespräch mit Christian Zübert

Klappe auf vom 27.09.2014

Schauspielerin Esther Roling spricht mit dem Regisseur Christian Zübert über seinen Film „Hin und Weg“ – kurz nach der Premiere beim Filmfest Hamburg. Sie sprechen über Schauspieler, die den Mut haben zu sein und über die kurze Form des Films.

Mit seinem Beitrag zum diesjährigen Hamburger Filmfest legt der Regisseur Christian Zübert mit „Hin und Weg“ ein ernstzunehmendes Thema vor mit dem auf eine humorvolle Art und Weise umgegangen wird. Er ist damit unter anderem zugleich für den CICAE Art Cinema Award nominiert.

Gefragt nach der wichtigsten Eigenschaft die ein Schauspieler haben sollte antwortet Christian Zübert „er muss den Mut und das Selbstbewusstsein haben einfach zu sein.“ Er legt viel Wert auf die unmittelbare Zusammenarbeit zwischen den Schauspielern und darauf das die „Chemie“ stimmt.

Und darum geht es in dem Film „Hin und Weg“:

Hannes (Florian David Fitz), seine Frau Kiki (Julia Koschitz) und die engen Freunde um sie herum machen wie jedes Jahr eine Fahrradtour. Wohin es geht, wird immer von einem anderen aus der Gruppe entschieden. Dieses mal darf Hannes das Reiseziel aussuchen. Die Wahl fällt auf Belgien, was in der Gruppe vorerst für Verwunderung und Gelächter sorgt. Dennoch startet die Gruppe ihre Reise voller Abenteuerlust. Erst unterwegs erfahren die Freunde den wahren Grund dafür, weshalb die Reise ausgerechnet nach Belgien geht. Hannes hat ALS, eine unheilbare Nervenkrankheit, an der auch schon sein Vater gestorben ist. Er hat die Entscheidung getroffen, Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Schnell wird allen bewusst: diese Reise wird Hannes letzte sein.
Anfangs reagieren die Freunde geschockt doch dann erkennen sie durch Hannes Entscheidung wie wertvoll das Leben wirklich ist.

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